– DÜSSELDORF (dpa) – Mit der Kampagne «Stark statt breit» will die nordrhein-westfälische Landesregierung gegen die Verharmlosung der Droge Cannabis angehen. Viele wüssten nicht, dass der Wirkstoff- Gehalt von Cannabis heute höher sei als etwa in den 70er Jahren, warnte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) beim Start der Kampagne in Düsseldorf.
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– BERLIN (dpa) – Für die Berliner Sechslingseltern hat das neue Jahr turbulent begonnen. 82 Tage nach der ersten deutschen Sechslingsgeburt seit 20 Jahren durften die vier kleinen Mädchen und einer der zwei Jungen am Montag nach Hause zu ihren Eltern. Nur der kleine Adem muss wegen einer leichten Erkältung noch ein paar Tage länger im Virchow-Klinikum der Charité bleiben. ...
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– MÜNCHEN (MedCon) – Wie die bayerischen Fachärzte in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt gaben, wollen sie in den ersten Wochen des neuen Jahres auch weiterhin die Versicherten der AOK auf Chipkarte behandeln.
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– ANTANANARIVO (dpa) – Eine Laune der Natur hat einem Mädchen auf der Afrika vorgelagerten Tropeninsel Madagaskar bei der Geburt einen Fuß mit acht Zehen beschert. ...
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– ULM (dpa) – Nach der Einigung mit den Gläubigerbanken muss als nächster Schritt innerhalb des Rettungspakets der Merckle-Gruppe der Verkauf des Ulmer Generika-Herstellers ratiopharm organisiert werden. Als Käufer käme ein Pharmaproduzent aus dem Ausland in Betracht, der sich im deutschen Markt verstärken will.
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– DRESDEN (MedCon/ur) – Mit der Ionenstrahl-Therapie kann man Krebstumore äußerst präzise behandeln. Ein Instrument dazu wurde am Forschungszentrum Dresden (FZD) entwickelt . Eine Methode zur Therapiekontrolle zeigte Dr. Fine Fiedler eignet sich auch für Bestrahlungen mit Helium-Ionen. Nun erhält sie hierfür den Christoph-Schmelzer-Preis
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– BERLIN (MedCon/ur) – Patienten müssen im neuen Jahr damit rechnen, andere verschreibungspflichtige Arzneimittel in der Apotheke zu erhalten als bislang. Je nach Krankenkasse können Rabattverträge für bestimmte Wirkstoffe oder Herstellersortimente auslaufen oder neu in Kraft treten. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle gesetzlich Krankenversicherten zum Jahreswechsel aufmerksam. ...
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– BERLIN (dpa) – Durchgreifende Reformen könnten den gesetzlichen Krankenkassen laut einer Studie Einsparungen von bis zu 9,8 Milliarden Euro im Jahr bei Kliniken, Ärzten und Arznei bringen. Der Beitragssatz von 15,5 Prozent könnte somit um einen Prozentpunkt sinken, berichteten Forscher des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Universität Duisburg-Essen am Donnerstag in Berlin. ...
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– MÜNCHEN (MedCon) – Der Aufstand der bayerischen Hausärzte ist beendet. Ist dies jetzt nur die Ruhe vor dem Sturm oder streichen Hoppenthaller und seine Kollegen tatsächlich die Segel? Die MedCon-Redaktion fragte beim Vorsitzenden des bayerischen Hausärzteverbandes, Wolfgang Hoppenthaller, nach. ...
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Der GeN Podcast. Aktuelle Statements unserer Interviewpartner >>> mehr
. BERLIN (dpa) - Der Bundestag ist gegen eine erleichterte Verwendung von Cannabis in der Medizin. Entsprechende Anträge der Linken und der Grünen wurden am Donnerstagabend mit den Stimmen aller anderen Fraktionen abgelehnt. Linke und Grüne hatten argumentiert, dass Cannabis bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Multipler Sklerose zur Linderung der Symptome beitrage. Die Gegner einer medizinischen Verwendung warnten jedoch vor dem Suchtpotenzial von Cannabis. Zudem sei der therapeutische Nutzen umstritten.
HAMBURG (dpa) - Die Continentale Betriebskrankenkasse mit Sitz in Dortmund schließt sich zum Jahreswechsel mit der BKK Philips aus Hamburg zusammen. Dies teilten die Versicherungen am Montag mit. Die neue Krankenkasse wird «Die Continentale BKK» heißen und in Hamburg sitzen. Die Krankenkassen begründeten den Zusammenschluss mit gestiegenen Herausforderungen durch den Gesundheitsfonds, der im Januar eingeführt werden soll. Durch den Zusammenschluss werde die Position im Markt gestärkt, hieß es. Die Betriebskrankenkasse wird rund 17 800 Versicherte (4126 von der Continentale BKK, 13.639 von der BKK Philips) haben.
HILDESHEIM (dpa) - Ein 60 Jahre alter Facharzt soll einen Schaden von rund 2,8 Millionen Euro verursacht haben. Der Internist aus der Region Hannover muss sich wegen Betrugs in 31 besonders schweren Fällen nun vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Laut Anklage soll er privat über seine Verhältnisse gelebt und sich auch beruflich in immer gewagtere, nicht finanzierbare Projekte gesteigert haben. Anderen Ärzten, die ihn in seiner Praxis vertreten hatten, blieb er das Honorar schuldig. Um die finanziellen Löcher zu stopfen, habe er Kreditverträge abgeschlossen, die er nicht zahlen konnte.
Barcelona (dpa) - Mediziner testen erstmals in Spanien einen Aids- Impfstoff an Freiwilligen. Wie die Wissenschaftler mitteilten, soll der Impfstoff keine Infektion mit einem Aids-Erreger HIV verhindern, sondern davor schützen, dass nach einer Infektion die Immunschwächekrankheit ausbricht.
Bei 0,5 Prozent der HIV-infizierten Patienten bricht Aids niemals aus. Der von Wissenschaftlern des staatlichen Forschungsinstituts CSIC entwickelte Impfstoff solle diese Situation bei anderen Patienten «reproduzieren». An der im Januar beginnenden Testreihe nehmen 30 Freiwillige teil.
KARLSRUHE (dpa) - Für Nebenwirkungen eines Medikamentes haftet eine Pharma-Firma nicht, wenn vor diesen bereits in der Packungsbeilage gewarnt wird. Das Oberlandesgericht (OLG) in Karlsruhe wies die Schadenersatzklage einer Frau ab, die nach eigenen Angaben das Schmerzmittel Vioxx eingenommen hatte und danach an Haarausfall, Bluthochdruck und Bauchschmerzen litt. Außerdem habe sie dauerhafte Schäden an Niere und Bauchspeicheldrüse davongetragen, hatte die Klägerin erklärt. Eine Haftung für bekannte, bei der Zulassung des Medikamentes als vertretbar beurteilte Nebenwirkungen gebe es nicht, argumentierten die OLG-Richter. Vioxx war bereits 2004 wegen Gesundheitsrisiken vom Markt genommen worden, da es einer Studie zufolge bei längerer Einnahme zu Herzproblemen führen kann. Solche «unerwarteten Nebenwirkungen» seien bei der Frau aber nicht aufgetreten.
ESSEN (MedCon) - München, Frankfurt am Main und Heidelberg sind nach einer Untersuchung besonders gefragte Gesundheitszentren. Die Kliniken in diesen Städten zögen besonders viele Patienten von auswärts an, ermittelte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. München liege dabei bundesweit auf Platz eins, wenn man die Bedeutung einer Region als Gesundheitszentrum danach bemesse, wie viele Patienten von außerhalb zuwanderten. Die Zahl der Abgewanderten wird dabei abgezogen.
OLDENBURG (MedCon/ms) - Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass Apotheken in der Adventszeit günstige Weihnachtsartikel bewerben und verkaufen dürfen. Die Richter sahen darin keinen Wettbewerbsverstoß und hoben damit eine Entscheidung aus erster Instanz auf. Die Begründung: Der Verkauf habe nicht der Umsatzsteigerung, sondern der Verbreitung vorweihnachtlicher Stimmung gedient.
MAINZ (MedCon/ms) - Weltweit erstmalig wurde in Mainz ein Patient durch eine mobile Herz-Lungen-Maschine gerettet worden. Das System wurde bei einer Lungenembolie über die Leistengefäße des Patienten angeschlossen und versorgte sofort die Organe mit Sauerstoff. Ohne die Maschine hätte der Patient kaum überlebt, da bei einer Lungenembolie die Lunge trotz Wiederbelebungsmaßnahmen den Sauerstoff nicht aufnimmt. Das verwendete System "Lifebridge" miniaturisiert die aufwändige Technik einer Herz-Lungen-Maschine und macht sie dadurch mobil.