Hausärztetag kritisiert Selbstverwaltung

23.09.2008 – BERLIN (MedCon/ms) – Am Freitag ist der 31. Deutsche Hausärztetag in Berlin zu Ende gegangen. Die Delegierten beschlossen eine Resolution zur Stärkung des Hausarztes. Dr. Ulrich Weigeldt als oberster Hausarzt übte scharfe Kritik an der Selbstverwaltung. ... weiterlesen

Kassenärzte fühlen sich getäuscht

23.09.2008 – KÖLN (MedCon/sw) – Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) auf der letzten Sitzung des Bewertungsausschusses keine Angleichung der Honorare für Schleswig-Holstein und Nordrhein erzielen konnte, bezeichnen die Vorstände der betroffenen KVen das Ganze als "unterträgliche Hängepartie". ... weiterlesen

Medizinischen Versorgungszentren gehört die Zukunft

17.09.2008 – BERLIN (MedCon) – Politik, einige Ärzte und Krankenkassen sehen in Medizinischen Versorgungszentren die Zukunft. Trotzdem ist das Verhältnis zwischen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und Versorgungszentren in vielen Regionen angespannt. ... weiterlesen

Hartmannbund-Chef sieht Ärzte-Demo kritisch

15.09.2008 – BERLIN (MedCon/ms) – Der Vorsitzende des Hartmannbunds, Dr. Kuno Winn, hält die Demonstration der Freien Ärzteschaft (FÄ) und der Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) am 19. September, sechs Tage vor der Demonstration der Klinikärzte am 25. September, nicht für sinnvoll. ... weiterlesen

Köhler macht Zugeständnisse

12.09.2008 – BERLIN (MedCon/sw) – Wie die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) in einer Mitteilung ankündigte, habe der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Köhler, zugesichert, dass er sich dafür einsetzen wolle, dass das Honorarergebnis für Schleswig-Holstein nachgebessert wird. ... weiterlesen

Sonderzug nach Berlin fällt aus

11.09.2008 – ERKRATH (MedCon/sw) – Der geplante Sonderzug für die Demonstration der niedergelassenen Ärzte in Berlin ist gecancelt worden. Die Demonstration aber soll stattfinden, wie Martin Grauduszus von der Freien Ärzteschaft im Gespräch mit der MedCon-Redaktion betonte. ... weiterlesen

Rheuma-Ärzte sind Mangelware

08.09.2008 – BERLIN (MedCon/ur) – Etwa 1,5 Millionen Erwachsene und 15 000 Kinder in Deutschland leiden an entzündlichem Rheuma. Doch die Versorgung von Menschen mit Rheuma sei unzureichend, beklagt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Doppelt so viel Rheumatologen wie vorhanden würden benötigt. ... weiterlesen
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Kurzmeldungen
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    Bayerns Fachärzte verschieben AOK-Boykott

    MÜNCHEN (MedCon) - Im Honorarstreit der Ärzte erhalten die
    Versicherten der AOK Bayern entgegen früheren Ankündigungen von Facharztverbänden weiterhin ihre Behandlung ohne Vorkasse. Die
    bayerischen Fachärzte wollen AOK-Versicherte zunächst weiterhin nach
    den üblichen Regeln gegen Vorlage der Chipkarte behandeln, heißt es in einer Erklärung von neun Berufsverbänden. Mehrere Facharztverbände hatten zuvor angedroht, die Patienten ab
    2009 nur noch gegen Vorkasse zu versorgen. Hintergrund ist der
    Honorarvertrag der AOK Bayern mit dem Bayerischen Hausärzteverband. (dpa/lby)

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    Prozessauftakt: Facharzt muss sich wegen Betrugs verantworten

    HILDESHEIM (dpa) - Ein 60 Jahre alter Facharzt soll einen Schaden von rund 2,8 Millionen Euro verursacht haben. Der Internist aus der Region Hannover muss sich wegen Betrugs in 31 besonders schweren Fällen nun vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Laut Anklage soll er privat über seine Verhältnisse gelebt und sich auch beruflich in immer gewagtere, nicht finanzierbare Projekte gesteigert haben. Anderen Ärzten, die ihn in seiner Praxis vertreten hatten, blieb er das Honorar schuldig. Um die finanziellen Löcher zu stopfen, habe er Kreditverträge abgeschlossen, die er nicht zahlen konnte.

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    Nachwuchs gesucht

    ROSTOCK(MedCon) - Die Kassenärztlichen Vereinigung und Krankenhausgesellschaft sowie Ärztekammer von Mecklenburg-Vorpommern werben vor Medizinstudenten der Rostocker Uni für eine allgemeinmedizinische Ausbildung unter dem Motto "Allgemeinmedizin - Berufsfeld mit Zukunft". Durch das Vertragsärzteänderungsgesetz gibt es eine Reihe neuer Möglichkeiten für Berufsanfänger. Praxisinhaber könnten zum Beispiel Ärzte einstellen oder eine Zweigstelle eröffnen. Auch Teilzulassungen und überörtliche Versorgungsgemeinschaften sind mittlerweile möglich.

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    Plattform der Ärzte-Netze

    BERLIN (MedCon) - Der NAV-Virchow-Bund bietet den fast 400 Ärztenetzen in Deutschland eine Kommunikations- und Informationsplattform. Auf der Internetseite www.deutsche-aerztenetze.de besteht für interessierte Ärzte und Betreiber von Ärztenetzen die Möglichkeit, sich über Gründung und Betrieb von Netzverbünden zu informieren. Neben aktuellen Nachrichten und Veranstaltungen aus den Netzen bietet die Homepage fachliche Informationen zu Netzgründung und Netzbetrieb. Für Netzverantwortliche besteht in einem geschlossenen Benutzerkreis die Möglichkeit von umfangreichem Austausch und exklusiver Information. Doch auch für die Öffentlichkeit ist die Homepage erster Anlaufpunkt, um sich über ärztliche Netze, Verbünde im Gesundheitswesen oder Kooperationsmöglichkeiten zu informieren. Weiteres zentrales Element ist eine Datenbank mit den Adressen und Verantwortlichen nahezu aller Ärztenetze Deutschlands.

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    Infos über Erstattungsmöglichkeiten von Medizinprodukten in der Arztpraxis

    01.04.2008 (MedCon/ms) - Der Bundesverband der Medizintechnologie BVMed informiert in seinem Informazionsservice "MedTech ambulant" über die Erstattungsmöglichkeiten von Medizinprodukten in der GKV. Dabei geht es um die Themen Praxisbedarf (EBM-Ziffer), leistungsbezogene Sachkostenpauschalen (EBM/Kapitel 40), gesonderte Sachkostenabrechnung, Sprechstundenbedarf und patientenbezogene Verordnungen (Einzelverordnungen, für Hilfsmittel, Verbandsmittel etc.). Der Newsletter ist erhältlich unter www.bvmed.de (Publikationen - MedTech ambulant).

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    Bayerischer Hausärztestreit - Stewens kündigt Expertengremium an

    22.02.2008 (dpa/lby) - Im Streit um einen Ausstieg der bayerischen Hausärzte aus dem System der gesetzlichen Krankenkassen hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) die Einsetzung eines Expertengremiums angekündigt. Das Gremium soll die Situation der praktischen Ärzte verbessern. Die Runde unter der Leitung des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Udo Steiner soll Anfang März zur ersten Sitzung zusammenkommen. Der bayerische Hausärzte-Chef Wolfgang Hoppenthaller sieht darin genauso wenig Sinn wie die SPD- Landtagsfraktion und die Grünen.

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    Auch Pathologe hat Notdienstpflicht

    07.02.2007 (dpa) - Auch ein Pathologe muss Notdienste bei der Kassenärztlichen Vereinigung machen. Das Bundessozialgericht in Kassel hat am Mittwoch die Beschwerde eines 64 Jahre alten Facharztes gegen die Notdienstpflicht abgewiesen. Der Mann hatte argumentiert, er arbeite seit mehr als 30 Jahren ausschließlich in der Pathologie ohne Patientenkontakt und sei deshalb für den Notfalldienst ungeeignet. Die Bundesrichter verwiesen jedoch auf die Dienstpflicht: Solange ein Mediziner in einer vertragsärztlichen Praxis beschäftigt sei, müsse er auch die entsprechenden Pflichten übernehmen. Alter, Spezialisierung und selbst gesundheitliche Einschränkungen widersprächen dem nicht (Az: B 6 KA 13/06 R).

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    Ärzte wehren sich gegen vorzeitige Einführung der Gesundheitskarte

    31.01.2008 (dpa/sn) - Die Ärzte machen gegen eine vorgezogene Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Sachsen mobil. Die Anfrage des Bundesgesundheitsministeriums, wonach die umstrittene Chip-Karte im Freistaat deutlich früher als in anderen Bundesländern eingeführt werden soll, müsse zurückgewiesen werden, forderten am Mittwoch die Landesärztekammer, die Landeszahnärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Am 5. Februar entscheidet die Arbeitsgemeinschaft SaxMediCard, in der neben den Ärzten das sächsische Sozialministerium und die Krankenkassen vertreten sind, über die Anfrage aus Berlin.

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    Anklage gegen Arzt wegen fahrlässiger Tötung

    30.01.2008 (dpa/lrs) - Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat gegen einen Arzt aus Mainz Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 56-Jährigen vor, auf die Beschwerden eines Heimbewohners im nordpfälzischen Rockenhausen nicht richtig reagiert zu haben, wie sie am Dienstag mitteilte. Der 72 Jahre alte Mann hatte am Morgen des 20. Januar 2007 über akute Atembeschwerden geklagt. Der Arzt, der an diesem Tag in dem Ort Bereitschaftsdienst hatte, ordnete lediglich telefonisch die Gabe eines Medikamentes an. Der 72-Jährige starb noch am Abend des gleichen Tages: Wie sich herausstellte, hatte er bereits am Morgen an einer Lungenembolie gelitten.

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    Österreichische Ärzte-Spritze für Thüringen

    23.01.2007 (dpa/th) - 33 österreichische Ärzte sind in den vergangenen beiden Jahren zur Arbeit in das unter Medizinermangel leidende Thüringen gekommen. In Österreich gebe es einen Ärzteüberschuss, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Christoph Gehrmann. Der Import von Medizinern aus der Alpenrepublik, wo über Bedarf Ärzte ausgebildet würden, solle ausgebaut werden. Voraussichtlich im Frühjahr wolle das Ministerium dazu ein sogenanntes Freundschaftsabkommen mit der österreichischen Ärztekammer abschließen.

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    Hausärzteverband sieht Versorgung in Bayern gefährdet

    11.01.2008 (MedCon/ube) - Mit heftiger Kritik hat der Deutsche Hausärzteverband auf die Kündigung des Gesamtvertrages der AOK Bayern für die ambulante Versorgung im Freistaat reagiert. "Die AOK Bayern gefährdet durch die Kündigung des Gesamtvertrages und der Strukturverträge für die ambulante Versorgung insbesondere die hausärztliche Versorgung ihrer Versicherten", griff der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, die Kasse an. Trotz aller Kritik an der AOK bietet der Deutsche Hausärzteverband sich der Krankenkasse als neuer Vertragspartner an. "Die Hausärzte Deutschlands sind bereit, die neuen Möglichkeiten zu nutzen, um ihren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen", betonte Weigeldt. "Ich kann der AOK Bayern nur empfehlen, diesen Weg mit uns gemeinsam zu gehen."

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    Alpha-ID 2008: Aktualisierter Diagnosenschlüssel beim DIMDI veröffentlicht

    10.01.2008 (MedCon/idw) - Das DIMDI hat die Version 2008 der Alpha-ID veröffentlicht. Diese Identifikationsnummer für Diagnosen spezifiziert als fortlaufende Nummer die Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM. Damit können die Kodes beim elektronischen Datenaustausch zur Dokumentation, Auswertung und Übermittlung von Diagnosen eingesetzt werden. Beispielsweise sind in der Alpha-ID Version 2008 neue Begriffe zu Arzneimittelallergien enthalten, mit denen diese nun präzise kodiert und statistisch ausgewertet werden können.

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    BLÄK: Wahlergebnis zur Delegiertenversammlung steht fest

     11.12.2007 (MedCon/mf) - Die Bayrische Landesärztekammer (BLÄK) hatte zur Wahl der Delegiertenversammlung aufgerufen. Nun steht das Ergebnis der Wahl fest. Am 29. November startete die Wahl und endete am 7. Dezember. Nach einem "Auszählungsmarathon", so die BLÄK, konnte der Wahlausschuss nun das Endergebnis bekanntgeben. Die Delegiertenversammlung der BLÄK besteht aus insgesamt 180 Mitgliedern. Die Delegierten zur Bayrischen Landesärztekammer werden für eine Amtsperiode von fünf Jahren gewählt.  

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    Prüfungsausschuss: Beratung statt Sanktionen

    23.11.2007 (MedCon) - In Bayern hat der Prüfungsausschuss entschieden: Alle Praxen, die ihre Überschreitungen der Richtgrößen für die Jahre 2003 und 2005 nicht erklären konnten, müssen sich nun beraten lassen. "Sanktionen in finanzieller Hinsicht - wie zum Beispiel Rückzahlungen - werden vorerst nicht ergriffen", teilte der Prüfungsausschuss heute mit.

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    Kinderärzte aus NRW bereit für niederländische Patienten

    07.12.2007 (MedCon/ms) - Die nordrhein-westfälischen Kinderärzte stellen sich laut ihrem Sprecher Dr. Hermann-Josef Kahl schon einmal auf zunehmende Patientenströme aus den Niederlanden ein, wenn die EU-Kommission die nationalen Gesundheitssysteme für EU-Bürger öffnet. "Niederländische Eltern müssen mit ihren Kindern zu Allgemeinärzten, die überwiegend alte Menschen behandeln und keine spezielle Facharztausbildung in Kinder- und Jugendmedizin haben wie wir in Deutschland", beklagt Kahl die Zustände im Nachbarland.

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    Erste Gemeindeschwestern und -pfleger erhalten Abschluss

    28.11.2007 (MedCon) - Die ersten Absolventen eines solchen Weiterbildungslehrgangs zur "arztentlastenden, gemeindenahen, E-Health-gestützten Intervention" (Gemeindeschwester "AgnES") erhielten heute ihr Zertifikat. Die Unterstützung von Hausärzten durch speziell ausgebildete Krankenschwestern in Regionen, die von hausärztlicher Unterversorgung betroffen oder bedroht sind, ist das Kernanliegen des erfolgreichen Modellprojektes.

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    Deutsche Ärzte lieben die Schweiz

    04.10.2007 (MedCon) - Nach einem Bericht des "Tagesanzeiger" (Schweiz) ist jeder zehnte Niedergelassene im Heidiland ein Deutscher. Bestätigt wird dies durch die aktuelle Arztzahlstatistik von KBV und BÄK, die am kommenden Dienstag in Berlin vorgestellt werden wird. In der Schweiz arbeiten immer mehr deutsche Mediziner: Waren es vor drei Jahren noch 1159, ist ihre Zahl bis zum September 2007 auf 2846 gestiegen.

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    Medizinklimaindex: Ärzten geht es wirtschaftlich schlecht

    02.10.2007 (MedCon) - Im aktuellen Medizinklimaindex geben 48,9 Prozent der befragten Niedergelassenen ihre wirtschaftliche Lage als befriedigend an, 21,2 Prozent sehen ihre Situation positiv, 29,9 Prozent beurteilen sie als schlecht. Den Berechnungen zufolge liegt der Medizinklimaindex bei Niedergelassenen aktuell bei -14,8 und bildet somit ein Zufriedenheitsniveau ab, das Beschäftigten im Baugewerbe (-20,7) und im Einzelhandel (12,9) ähnlich ist.

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    Gerhardt neuer Vorstandsvorsitzender der KV RLP

    10.09.2007 (MedCon) - Geregelt hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) nun die Nachfolge ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Carl-Heinz Müller, der seit Juli in Doppelfunktion auch KBV-Vorstand ist: Zu Müllers Nachfolger in der KV RLP ist in der vergangenen Woche San.-Rat Dr. Günter Gerhardt gewählt worden. Müller kann sich somit jetzt voll und ganz seinen Aufgaben in der KBV widmen.

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    Hang zur Selbstmedikation nimmt zu

    16.08.2007 (dpa/lnw) - Wenn es nur ein wenig zwickt und beißt, gehen die Deutschen oft gleich in die Apotheke statt zum Arzt. Der Hang zur Selbstmedikation habe stark zugenommen, fand das Institut für Demoskopie Allensbach in einer Umfrage heraus. 67 Prozent der Befragten besorgten sich bei kleineren Gebrechen Arznei, bevor sie zum Arzt gingen. 23 Prozent fühlten sich erst nach einem Arztbesuch sicher, teilte der Apothekerverband Westfalen-Lippe unter Berufung auf die Umfrage am Mittwoch mit. Anfang der 90er Jahre habe diese Quote noch bei rund 30 Prozent gelegen. Die Forscher befragten 21 000 Menschen ab 14 Jahren zwischen Frühjahr 2006 und Frühjahr 2007.

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    Berufungsprozess gegen Klinikärzte: fahrlässige Tötung


    31.07.2007 (MedCon) - Eine Berufungskammer des Landgerichts München II verhandelt heute gegen drei Dachauer Klinikärzte in zweiter Instanz wegen fahrlässiger Tötung. Eine Patientin war in dem Krankenhaus täglich mit einem chemischen Präparat behandelt worden, das nur ein Mal pro Woche verabreicht werden darf. Die Frau soll auf Grund dieses Behandlungsfehlers gestorben sein. Ein Oberarzt war vom Amtsgericht Dachau freigesprochen, zwei Kollegen aber verurteilt worden.

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    Abwanderung von Ärzten ins Ausland


    11.07.2007 (MedCon) - Den deutschen Universitätskliniken droht nach Einschätzung von Ärzte- und Hochschulvertretern die massenhafte Abwanderung von Nachwuchswissenschaftlern ins Ausland. Ärzte in der klinischen Forschung verdienten deutlich weniger als Mediziner, die in der Patientenversorgung tätig sind, klagten der Marburger Bund (MB) und der Deutsche Hochschulverband am Mittwoch in Berlin. Auch eine klinische Professur sei für Mediziner finanziell weitaus unattraktiver als eine Oberarzt-Stelle ohne akademische Aufgaben.