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Termine
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    26.11.2008

    Iranian Congress of Gastroenterology and Hepatology mehr

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    05.12.2008

    13 th Annual Congress of Internal Medicine mehr

>Kurzmeldungen
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    Firma muss nicht für bekannte Nebenwirkungen haften

    KARLSRUHE (dpa) - Für Nebenwirkungen eines Medikamentes haftet eine Pharma-Firma nicht, wenn vor diesen bereits in der Packungsbeilage gewarnt wird. Das Oberlandesgericht (OLG) in Karlsruhe wies die Schadenersatzklage einer Frau ab, die nach eigenen Angaben das Schmerzmittel Vioxx eingenommen hatte und danach an Haarausfall, Bluthochdruck und Bauchschmerzen litt. Außerdem habe sie dauerhafte Schäden an Niere und Bauchspeicheldrüse davongetragen, hatte die Klägerin erklärt. Eine Haftung für bekannte, bei der Zulassung des Medikamentes als vertretbar beurteilte Nebenwirkungen gebe es nicht, argumentierten die OLG-Richter. Vioxx war bereits 2004 wegen Gesundheitsrisiken vom Markt genommen worden, da es einer Studie zufolge bei längerer Einnahme zu Herzproblemen führen kann. Solche «unerwarteten Nebenwirkungen» seien bei der Frau aber nicht aufgetreten.

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    Nachwuchs gesucht

    ROSTOCK(MedCon) - Die Kassenärztlichen Vereinigung und Krankenhausgesellschaft sowie Ärztekammer von Mecklenburg-Vorpommern werben vor Medizinstudenten der Rostocker Uni für eine allgemeinmedizinische Ausbildung unter dem Motto "Allgemeinmedizin - Berufsfeld mit Zukunft". Durch das Vertragsärzteänderungsgesetz gibt es eine Reihe neuer Möglichkeiten für Berufsanfänger. Praxisinhaber könnten zum Beispiel Ärzte einstellen oder eine Zweigstelle eröffnen. Auch Teilzulassungen und überörtliche Versorgungsgemeinschaften sind mittlerweile möglich.

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    München, Frankfurt und Heidelberg sind gefragte Gesundheitszentren

    ESSEN (MedCon) - München, Frankfurt am Main und Heidelberg sind nach einer Untersuchung besonders gefragte Gesundheitszentren. Die Kliniken in diesen Städten zögen besonders viele Patienten von auswärts an, ermittelte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. München liege dabei bundesweit auf Platz eins, wenn man die Bedeutung einer Region als Gesundheitszentrum danach bemesse, wie viele Patienten von außerhalb zuwanderten. Die Zahl der Abgewanderten wird dabei abgezogen.

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    Auch in Apotheken darf es weihnachten

    OLDENBURG (MedCon/ms) - Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass Apotheken in der Adventszeit günstige Weihnachtsartikel bewerben und verkaufen dürfen. Die Richter sahen darin keinen Wettbewerbsverstoß und hoben damit eine Entscheidung aus erster Instanz auf. Die Begründung: Der Verkauf habe nicht der Umsatzsteigerung, sondern der Verbreitung vorweihnachtlicher Stimmung gedient.

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    Immer mehr Berliner Babys per Kaiserschnitt geboren

    BERLIN (MedCon) - Im Jahr 1996 ist jedes siebte Neugeborene durch eine Operation entbunden wurden. Im Jahr 2006 habe bereits jedes vierte Kind per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickt, teilte die Techniker-Krankenkasse mit. Geburtsmediziner hatten bereits auf ihrem Kongress Mitte Februar kritisiert, dass es zu viele Kaiserschnitte ohne medizinische Notwendigkeit gebe. Das sei weder für Mütter noch Kinder sinnvoll. In Deutschland liege die Kaiserschnittrate bei fast 30 Prozent und damit bis zu 20 Prozent höher als von der WHO empfohlen, kritisierte Heribert Kentenich, Chefarzt der Berliner DRK-Kliniken Westend. «Ängste vor der Geburt lassen sich nicht mit dem Messer lösen», sagte der Geburtsmediziner.
    (dpa)

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    McKinsey: Eine Million neue Jobs in der Gesundheitsbranche möglich

    BERLIN (MedCon) - Das Gesundheitswesen könnte sich nach einer neuen Studie zum Jobmotor in Deutschland entwickeln. Dazu wären allerdings Reformen mit einer stärkeren finanziellen Eigenbeteiligung der Patienten notwendig, ergab die Studie «Deutschland 2020» der Unternehmensberatung McKinsey, aus der die «Welt» (Montag) zitiert. Empfohlen werde auch ein weitgehender Rückzug der öffentlichen Hand aus der Gesundheitsversorgung. Solche Reformen vorausgesetzt könnte die Branche überdurchschnittlich um 3,3, Prozent pro Jahr wachsen. Dann, so die Kalkulation der Berater, könnten in den nächsten Jahren eine Million neue Jobs im Gesundheitssektor entstehen. (dpa)

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    Ersteinsatz von mobiler Herz-Lungen-Maschine

    MAINZ (MedCon/ms) - Weltweit erstmalig wurde in Mainz ein Patient durch eine mobile Herz-Lungen-Maschine gerettet worden. Das System wurde bei einer Lungenembolie über die Leistengefäße des Patienten angeschlossen und versorgte sofort die Organe mit Sauerstoff. Ohne die Maschine hätte der Patient kaum überlebt, da bei einer Lungenembolie die Lunge trotz Wiederbelebungsmaßnahmen den Sauerstoff nicht aufnimmt. Das verwendete System "Lifebridge" miniaturisiert die aufwändige Technik einer Herz-Lungen-Maschine und macht sie dadurch mobil.

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    Diabetiker will Viagra auf Rezept - Karlsruhe weist Klage ab

    KARLSRUHE (MedCon) - Mit seinem Versuch, das Potenzmittel Viagra auf Rezept von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, ist ein Diabetiker beim Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die Karlsruher Richter lehnten seine Beschwerde als unzulässig ab, weil seine Anwältin die verfassungsrechtlichen Bedenken nicht ausreichend begründet habe. In dem Beschluss machte eine Kammer des Ersten Senats deutlich, dass der Leistungskatalog der Krankenkassen auch nach wirtschaftlichen Erwägungen bestimmt werden darf. "Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht von Verfassungs wegen gehalten, alles zu leisten, was an Mitteln zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit verfügbar ist", heißt es in dem Beschluss. (dpa)